Über die Töpferin Cornelia Trösch
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Töpferei Cornelia Trösch

Vielfältige Anregungen vermittelten ihr Künstler, die zu Hause ein und aus gingen. Dem aus selbst, mit dem Schriftzug "Töpferei" über einem Fenster und dem verwunschenen Vorgarten, in dem die Rosen Jahr für Jahr üppiger blühen, ist sie bis heute treu geblieben: ein Stadthaus im Jugendstil. Hier ist sie verwurzelt, offen für Neues. Zum Beispiel für das Muster eines Pfirsichsteins, das auf der wunderbaren Schale mit zart-transparenter Innenglasur aussieht wie kostbarer Brokat oder arabische Kalligraphie. Ihre Arbeiten sind von grosser Vielfalt im Erscheinungsbild, in Formen und Farben, in Stil, Technik und Oberflächenbehandlung. Eine Einheit bilden sie durch die Konzentration auf das Wesentliche, durch eine heiter-ironische Note, die so manchen alltäglichen Gegenstand in ein neues Licht rückt. Unter den Glasuren mag sie jene am liebsten, die sich im Holzofen von alleine bildet, indem sich schwebende Ascheteilchen auf den Ton legen ... Nicht alles gelingt, doch das eine oder andere missratene Kind bleibt in der Werkstatt stehen; manchmal ergibt sich daraus eine neue Idee.



Lebenslauf

1955 in Zürich geboren
1977 - 79 Lehre als Keramikmalerin im Heimberg. Weiterbildung als Dreherin in verschiedenen Töpfereien
1980 Eröffnung eines eigenen Ateliers in Zürich
1984 - 85 Führung der Töpferei Ballenberg
seit 2009 Unterrichtstätigkeit an der Hochschule Luzern, Design und Kunst

Ausstellungen

1980 - 90 Regelmässige Ausstellungstätigkeit
1998 Galerie Objekta, Kreuzlingen
1998 Keramik aus der Schweiz, Lissabon
2000 ASK Biennale "Feu sacre", Luzern
2002 Keramik aus der Schweiz, Shigaraki und Aichi, Japan
2005 Le Vase Soliflore, Carouge
2006 Galerie Feuer 111, Zürich
2009 Projekt unter dem Patronat der Unesco. 1001 bols. Ausstellungsbeginn 1.Dez. in Dehli, letzte Etappe 26. Feb.-  6. Mai 2012 in Winterthur.
2009 Porzellan weisses Gold, Museum Bellerive, Zürich
2011 Terre à Terre, 12 KeramikerInnen aus der Schweiz, Galerie "l`hotel de la ville", Yverdon les Bains
2011 Teeschalen eine Installation, Galerie Mark Müller, Zürich
2011 - 12 Teeschalen-eine Installation, während der Ausstellung "Mystik" im Museum Rietberg, Zürich

Auszeichnungen

1985 Filmportrait im Rahmen "Frau 85" des Fernsehens DRS
1998 Ankauf von Werken durch das Museum Bellerive, Zürich
2005 1. Preis im Wettbewerb "Le Vase Soliflore", Carouge
2007 Buch "Der Traum von der perfekten Form" Innovation und Ästhetik im Schweizer Handwerk, Helden Verlag, Zürich
2009 Ankauf eines Werkes durch das Museum Bellerive, Zürich